Fragen und Antworten zur VW-Abgas-Affäre

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Volkswagen hat unzählige Fahrzeuge mit EURO- 5- Dieselmotoren der Hubraumgrößen 1,2, 1,6 und 2,0 Liter mit einer manipulierten Software ausgeliefert. Das Kraftfahrt- Bundesamt nahm das zum Anlass, für 2,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland einen Rückruf anzuordnen.

Verunsicherung groß, droht Wertverlust?

Angesichts dessen ist die Verunsicherung bei betroffenen Fahrzeughaltern groß. Sie fragen sich, ob Konsequenzen drohen hinsichtlich der Kfz- Steuer, der grünen Umweltplakette oder gar der Betriebserlaubnis. Sie befürchten, dass ihr Fahrzeug durch den Skandal massiv an Wert verloren hat. Und sie bezweifeln, ob die von VW angekündigten Maßnahmen tatsächlich zu einer vollständigen Beseitigung aller Mängel führen und nicht beispielsweise ein höherer Verbrauch oder eine geringere Leistung zurückbleiben.

Schnelle Problemlösung nicht in Sicht

Erschwerend kommt hinzu, dass eine zeitnahe Lösung der Probleme nicht in Sicht ist. Erste Nachbesserungsmaßnahmen sind nicht vor 2016 zu erwarten. Und eine Umrüstung des 1,6- Liter- Motors soll sogar erst im September 2016 möglich sein. Gerade Fahrzeughalter, deren Gewährleistungsfristen bald ablaufen, interessiert natürlich, ob sie sich danach einzig auf die Kulanz von VW verlassen sollten.

Beraten lassen vom Fachanwalt für Verkehrsrecht

Meine Empfehlung an betroffene Fahrzeughalter lautet daher: Lassen Sie sich von einem Spezialisten beraten, beispielsweise einem Fachanwalt für Verkehrsrecht. Er prüft Ihre Ansprüche. Und er zeigt Ihnen, welche Maßnahmen Sie jetzt ergreifen können, um Ihre Rechte zu wahren.

Ihr Experte zum Thema: Fachanwalt für Verkehrsrecht Timo Decker


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Die wichtigsten Fragen und Antworten zum VW-Abgasskandal. (93KB)


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